Video-Livestream mit portablem Gerät ohne PC !

February 17, 2013 by KaiRenz  

Wer eine Veranstaltung live ins Internet übertragen möchte, kann das inzwischen recht kostengünstig mit portablen Geräten machen. In diesem Artikel stelle ich den Livesteam-Broadcaster vor. Für 495$ bekommt man dafür ein portables Gerät in der handlichen Größe von 12 cm x 7,5 cm x 3 cm. Dank einem Stativgewind, kann man das Gerät auch mit einem Adapter auf eine Kamera montieren.

Wie wird das Kamera-Signal eingespeist ?

Das Gerät hat einen HDMI-Eingang mit dem man HD 1080i/720p und SD 480p – Signale einspeisen kann. Mit einem 3.5mm Audio-Eingang kann man auch ein Audiosignal verarbeiten.

Das Videosignal wird dann mit H.264/AAC encodiert bis zu einer Videoqualität von 720p 2.3Mbps.

Wie kann man das Videosignal ins Internet übertragen ?

Das Videosignal kann man entweder über ein Ethernet-Kabel 10/100Mbps ins Internet einspeisen. Das ist wohl eher für Indoor-Veranstaltungen gedacht, wenn man ein Netzwerkkabel zur Verfügung hat.

Für den kabellosen Einsatz gibt es eine eingebaute WLAN 802.11 / 2.4 Ghz Funkschnittstelle.

Wem das nicht ausreicht und wer noch flexibler sein möchte, der kann über den USB-Anschluss ein USB 3G/4G-Modem anschliessen. Allerdings ist das nicht im Lieferumfang enthalten. USB-High-Speed-Internet Sticks gibt es ja inzwischen von vielen Herstellern. Natürlich auch von der Telekom. Einfach mal nach “high speed internet usb stick” schauen. Gut vergleichen sollt man dann bei den Daten-Tarifen, da man doch recht große Datenmengen ins Internet übertragen muss.

Wo kann ich das Video im Internet veröffentlichen ?

Am einfachsten geht das natürlich über die Livestream-Seite des Herstellers. Dort gibt es drei verschiedene Preismodelle: Kostenlos, Basic und Premium. Die genauen Unterschiede sind auf der Webseite beschrieben.

Hier der Link zum Hersteller des Livesteam-Broadcaster.

YouTube: Video was found in Violation of TOU #4 Section H

December 23, 2012 by KaiRenz  

Seit dem 20./21.12.2012 geht durch viele Google-Foren und auch anderen Plattformen ein Aufschrei von YouTube-Usern hervor: Deren Videos wurden plötzlich von YouTube gelöscht. Und gleichzeitig wurde eine Verwarnung ausgesprochen, dass diesen Kanälen eine YouTube-Account-Sperre droht. Ich habe meinen eigenen Kanäle analysiert und konnte bei mir zum Glück keine Löschung von Videos vorfinden. Aber was war nun genau passiert ?
YouTube-User erhielten meist eine Nachricht von YouTube mit folgendem Inhalt: “Video was found in Violation of TOU #4 Section H”. (TOU = “Terms of Use”) Was konkret bedeutet: Es wurde eine Missachtung der Nutzungsbedingung festgestellt, die zu einem Ausschluss und der Löschung des Videos führte. Und was steht nun im Paragraph 4 – im Absatz H (der englischen TOU) ? Ich nehme einfach den Text der deutschen Fassung, der den deutschen Nutzungsbedingungen im Paragraph 6.1 – Absatz G entspricht:

Sie erklären sich damit einverstanden, keinerlei automatisches System (einschließlich – nicht aber beschränkt auf – jegliche Robots, Spiders oder Offline-Reader) einzusetzen, welches auf die Webseite in der Weise zugreift, dass innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehr Anfragen an die Server von YouTube gerichtet werden als ein Mensch innerhalb desselben Zeitraums vernünftigerweise unter Nutzung eines öffentlich verfügbaren, nicht modifizierten Standard-Webbrowsers produzieren könnte;

Nun – soweit so gut. Das automatisierte System (die über eine oder mehrere IP-Adressen) die View-Zahlen in die Höhe treiben, schon seit längerem nicht mehr funktionieren, wissen wir seit vielen Monaten. Allerdings scheint YouTube  nun einen Schritt weitergegangen zu sein. Es gibt ja mittlerweile einen ganzen Industriezweig in der Internet-Branche, die sich darauf spezialisiert haben, Social-Media-Profile zu “schönen” – d.h.: einen Facebook-Account mit tausenden (meist nutzlosen) “Freunden” oder “Fans” zu versorgen. Oder bei Twitter einige tausende “Follower” zu erzeugen, die meist gar nicht wirklich folgen, sondern nur “tote Profile” sind, die nur dazu dienen, den Account zu “schönen”.

“Wieviele Views und Kommentare hätten Sie denn gerne ?”

Und auch YouTube stört sich an den vielen gekauften:

  • Views
  • Likes
  • Kommentaren
  • Profilaufrufen
  • Favouriten

Diese erhöhen das Ranking innerhalb von YouTube und der Suchmaschine Google und bringen dem Video eine größere Reichweite und mehr Klicks. Und ausserdem wirkt es auf einen YouTube-Nutzer auch vertrauenswürdiger, wenn ein Video 21.421 Abrufe hat, anstatt nur 125. Und nun ist YouTube einfach strenger mit der Einhaltung seiner Richtlinien geworden. Genauso wie es bei Google, die Suchmaschinen-Updates wie “Panda” – “Pinguin” gibt, die dafür sorgen, dass Webseiten drastisch abgestraft wurden, die unnatürliches Linkwachstum oder Linkprofile aufweisen – so scheint YouTube nun auch stärker gegen “YouTube-Optimierer” vorzugehen, die Versuchen ihre Videos mit gekauften Views und Kommentaren zu optimieren. Meist trifft es die “Optimierer” zuerst, die Methoden einsetzen, die am einfachsten umzusetzen, und damit auch am offensichtlichsten zu erkennen sind.

“Wurden Sie zu Unrecht bestraft ?”

Wenn man sich ein wenig in die Foren einliesst, scheint es aber auch Fälle zu geben, die zu Unrecht von YouTube mit Löschungen von Videos betroffen waren. Hier berichtet z.B. ein User:

  • Er hatte über mehrere Monate bei Google Werbung für ein Video eingekauft
  • Insgesamt $4.000 für die Werbemassnahme ausgegeben
  • Und nun wurde das Video einfach gelöscht
  • Und wie schon geschrieben, wurde alle Werbung über Google selbst eingekauft.

Scheinbar scheint es hier auch einige getroffen zu haben, die zu Unrecht bestraft wurden.

“Wie sollte man Videos heute optimieren ?”

Wenn Sie in Zukunft ihre Videos optimieren wollen, dann würde ich bei jeder Methode, die folgenden Dinge in den Augen behalten:

  • Immer eine möglichst natürliches Wachstum (an Views, Kommentaren, Likes…..) beachten.
  • Zwischen Views – Kommentaren und Likes etc. sollte kein unnatürliches Verhältnis entstehen. D.h. schauen Sie sich in ihrer Branche um, und analysieren sie, wieviele Prozent der Zuschauer einen Kommentar abgeben, oder das Video “Liken”. Es wäre z.B. sehr offensichtlich, wenn ein Video mit 1.000 Views z.B. 100 Kommentare hätte. Das wären dann 10% an Zuschauern, die einen Kommentar abgeben. Bei anderen Videos liegt der Wert eher bei 0,5 – 1%.
  • Achten sie darauf, dass die durchschnittliche “Zuschauerdauer” einen möglichst hohen Wert hat.
  • Im folgenden Bild mal ein Beispiel, wie sie diesen Wert in den YouTube-Analytics einsehen können.
  • In diesem Fall ist das Video “3:03″ Minuten lang – und die Durchschnittliche Zuschauerdauer ist “1:26″ – was 47% der Videolänge entspricht.
  • Wenn Sie nun einen Dienst nutzen, der Ihre Videos über zweifelhafte Methoden zu mehr Views verhilft, dann ist das Resultat meistens, dass die Zuschauer in den ersten Sekunden schon wieder abspringen. Und das wird den durchschnittlichen Zuschauerdauer-Wert stark verringern. Und wird YouTube ein starkes Signal geben, dass die Inhalte ihres Videos nicht besonders hoch sind.
  • Zusammengefasst kann man sagen: “Erstellen Sie Videoinhalte mit hoher Qualität und sorgen Sie dafür, dass es nur die Zielgruppe erreicht, die sich auch dafür interessiert.” Denn es nützt ihnen langfristig wenig, wenn sie zwar viele Views haben, aber eine sehr schlechte Zuschauerdauer erreichen, weil die Leute sofort wieder wegklicken.

“Jetzt schaden wir einfach mal dem Wettbewerber”

Kritisch ist die YouTube-Vorgehensweise aus meiner Sicht auch wegen folgendem:
Wenn es mit den schon beschriebenen Methoden möglich ist, dass YouTube einzelne Videos oder Kanäle löscht, so könnte ein Wettbewerber einfach seinen Mitbewerber “auslöschen”, indem er dessen Videos mit tausenden Views und gefälschten Kommentaren versorgt und damit eine Löschung der Videos und Accounts bewirkt. In der Suchmaschinen-Welt spricht man in so einem Fall einfach von “Negative-SEO”. D.h. man schadet seinem Mitbewerber, indem man dessen Webseiten mit “negativen Optimierungen” versorgt, um sie so von den vorderen Plätzen zu verbannen. Eine zweifelhafte und unethische Methode – aber leider gibt es solche Fälle auch.

Ich bin gespannt, wie YouTube auf solche Fälle reagiert. Und ob sie in diesen Fällen auch Löschungen rückgängig machen. In jedem Fall kann ich nur jedem YouTube-User raten, von jeglichen View-Kaufdiesten Abstand zu nehmen – und nur Optimierungmöglichkeiten zu nutzen, die den Nutzungsbedingungen von YouTube nicht widersprechen.

Virales-Video mit 55 Mio Views eines Tanz-Künstlers !

July 4, 2012 by KaiRenz  

Vor ca. 9 Monaten veröffentliche der Tänzer “Marquese Scott” sein Video auf YouTube und inzwischen wurde es über 55 Millionen mal angeschaut.

Wie man schön sehen kann, hat der Tänzer direkt unter das Video ein Link zu seiner Webseite angegeben, mit dem Hinweis, dass man ihn auch BUCHEN kann. Und das ist auf fruchtbaren Boden gestoßen.
Inzwischen hat er Videoproduktionen für Firmen gemacht, wie….

Die Werbespots dazu findet man in seinem Kanal auf YouTube. Diese Werbespots wurden einige Monate nach dem obigen Video hochgeladen. Und da er neben diesen Videoproduktions-Aufträgen auch die Adsense-Werbung für seine Videos aktiviert hat, wird er alleine mit dem einen Video in den letzten Monaten um die 100.000.-$ Werbeeinnahmen generiert haben (ca. 1-2.-€ pro 1.000 Views sind realistisch). Insgesamt hat sein YouTube-Kanal mit anderen Tanz-Videos über 90 Millionen Views. Zusätzlich werden auch noch viele lokale Buchungen für Auftritte dazugekommen sein, wie zum Beispiel in diesem Auftritt in Chicago in einer Sound-Bar.

Ein schönes Beispiel, wie man sich heute als einzelner Künstler über die Videoplattform YouTube selbst vermarkten kann.

Virales Video von Mercedes mit 8 Mio Views in 10 Tagen !

March 14, 2012 by KaiRenz  

Vor knapp 10 Tagen hat Mercedes ein neues Video veröffentlicht. Innerhalb weniger Tage hat es über 8 Millionen Views erhalten.

Um was geht es in dem Video ?

Mit dem Video wurde die Einführung eines Brennstoffzellen-Autos beworben. Um das “Brennstoffzellen-Konzept” zu veranschaulichen, wurde ein “unsichtbares” Auto gebaut, mit dem sie durch Hamburg gefahren sind. Hier kannst du das Video ansehen:

Nun lasst uns einen Blick auf die YouTube-Statistik werfen, die zum Glück nicht deaktiviert wurde:

Virales Video von Mercedes

Was können wir daraus lernen ?

  • Fast 2 Millionen Views kamen von Mobilen Geräten. Das sind fast 25% der gesamten Views. Das zeigt, wie verbreitet inzwischen die Mobilen Endgeräte sind.
  • Über 1 Millionen Views kamen alleine von Facebook. Und das ist in diesem Fall die wichtigste Traffic-Quelle des Videos. Alle anderen Quellen haben weit weniger Views generiert.
  • Facebook ist heutzutage eine der wichtigsten Traffic-Quellen geworden. Und wenn man viele Views von Facebook bekommen will, braucht man einige große Partner, die das Video auf Facebook verbreiten. Bitte denke nicht, dass sich so ein Video von “alleine” viral verbreitet. Zuerst benötigt man natürlich extrem hochwertige Video-Inhalte. Der zweite Aspekt ist aber die Verbreitung des Videos und wo man es überall streut. Und das zur gleichen Zeit, sofort nach dem Upload des Videos. Dafür braucht man natürlich starke Partner, die genau die Zielgruppe bedient, die das Video ansprechen soll. Es ist unheimlich wichtig, dass man diese Arbeit vor der Veröffentlichung des Videos erledigt hat. Und genau das ist es, was ein virales Video ausmacht.
  • Wenn du dir den Traffic-Verlauf in der Grafik anschaust, wirst du erkennen, dass der virale Effekt nur einige Tage anhält. In der Grafik sieht man schon einen Abfall der Videoabrufe in den letzten Tagen. Daher nochmal: Es ist extrem wichtig, dass man einiges an Gehirnschmalz in den “Veröffentlichungs-Prozess” investiert. Und dann macht es Spass, wenn man das Video mit einem großen Knall veröffentlicht und die Videoabrufe daraufhin explodieren.

Die Zielgruppe der Zuschauer

  • Es sind hauptsächlich “Männer zwischen 35…44 Jahre” – gefolgt von “Männern zwischen 45…54 Jahren”.
  • Und das ist vermutlich die beste Zielgruppe (vom Alter und Geschlecht her), die für den Kauf eines Mercedes in Frage kommen würden.
  • Es ist doch interessant, dass man durch ein YouTube-Video diese Zielgruppe erreicht (und nicht nur 13-17 Jährige Teenager, die sich häufig auf YouTube herumtreiben)

Die Landkarte mit der Zuschauerverteilung

  • …zeigt, dass dieses Video von Menschen auf dem ganzen Globus gesehen wurde. Ziemlich gleichmäßig verteilt.

Schön gemacht von Mercedes… bzw. von der Agentur, die dies umgesetzt hat.

P.S.: Ein nettes Marketing-Detail kann man erkennen, wenn man sich anschaut, auf welchem Kanal das Video veröffentlicht wurde…… Siehe ersten Kommentar von mir….

YouTube Sperre umgehen (Ländersperre) mit Proxi

February 10, 2012 by KaiRenz  

Immer wieder kommt es vor, dass bei YouTube-Videos immer wieder die folgende Fehlermeldung kommt:

- Dieses Video enthält Content von “XYZ”. Dieser Partner hat das Video in deinem Land aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt.
- This video contains content from “XYZ”. It is not available in your country.
- Dieses Video ist in deinem Land nicht mehr verfügbar.

Allerdings gibt es mehrere Möglichkeiten, wie du dir die Videos trotzdem anschauen kannst. In diesem Video wird erklärt, wie du die Ländersperre umgehen kannst:

Fakevideo “Let`s vacuuming”

November 5, 2011 by KaiRenz  

Immer wieder versuchen Firmen, mit einem Fakevideo auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen. In diesem Fall hat vermutlich “Siemens” dieses Video ins Netz gestellt, um der Welt zu zeigen, was man alles mit einem Staubsauger machen kann: Nämlich eine Wand eines Stauwerkes hochzuklettern.

Was man dabei allerdings übersehen hatte: Die Statistikfunktion dieses Video wurde nicht deaktiviert. So sieht man sehr genau, woher der meiste Traffic kam:

Nämlich aus BEZAHLTEN Anzeigen. D.h. es kamen einmal 67.882 Clicks durch YouTube-Werbeanzeige und dann noch 1.100 Clicks durch bezahlte Google-Anzeigen zustande.
D.h. über 70% der Gesamt-Zuschauer, wurden mit Hilfe von Werbeanzeigen auf das Video gelenkt. Das sieht so aus, als wolle hier jemand zwanghaft versuchen, das Video erfolgreich zu machen.
Wenn wir nun mal mit 10-20 Cent pro Click rechnen, dann wären das schon zwischen 6.000-13.000.-€, die hier für die Werbeanzeigen fällig waren. Und das zeigt schon recht deutlich, dass hier wohl eine größere Firma hinter dieser Aktion steckt.
Nun wurde aus diesem Video TROTZ diesem immensem Werbe-Anschub kein virales Video und geht daher wohl als Flop in die Geschichte ein.

Übrigens: Die Statistik-Funktion kann man ganz einfach mit einem Klick deaktivieren, so dass man solche Daten nicht öffentlich einsehen kann. Hier erkläre ich, wie du dabei vorgehen mußt.

Wichtige Statistik-Einstellung bei YouTube zum Datenschutz !

August 28, 2011 by KaiRenz  

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass man sich bei YouTube-Videos einige interessante Statistik-Daten ansehen kann. Diese Daten findest du, wenn du unter dem Video neben dem View-Zähler den Button “Videostatistiken anschauen” auswählst.
Wenn du diese Funktion nicht deaktiviert hast, dann kann jedermann (auch deine Konkurrenz) deine Daten einsehen.

Das sieht dann z.B. wie folgt aus:

YouTube-Insight-Statistik

Wenn man im Benutzerkonto von YouTube nicht ausdrücklich auswählt, dass man diese Daten nicht veröffentlichen will, dann kann jedermann (auch deine Konkurrenz) die folgenden Statistikdaten anschauen:

  • Wie die View-Zahl Entwicklung seit dem Start des Videos ist ?
  • Wo und wie dein Video verlinkt ist ? (Wie man im obigen Bild sehen kann wurde das Video z.B. auf einer Homepage  eingebunden (übrigens auf der Startseite) – und man sieht so, wieviel Aufrufe das Video auf dieser Webseite seit dem angegebenen Datum erhalten hat.)
  • Auch wie sich die Zielgruppe des Videos zusammensetzt und woher diese kommen, kann man in dieser Grafik sehen.

Wenn du nicht möchtest, dass deine Zuschauer diese Daten einsehen können, dann kannst du diese ganz einfach deaktivieren:

Und zwar gehst du in deinem YouTube-Account auf “Einstellungen” – “Datenschutz” – “Statistik und Daten” und deaktivierst dort das Häkchen “Statistiken und Daten für meine Videos standardmäßig öffentlich anzeigen”). Siehe im folgenden Bild: (zum Vollbild-Modus einfach das Bild anklicken)

Damit werden deine Statistikdaten deiner Videos nicht mehr angezeigt.

Videocounter: Interview mit Dr. Robert Biermann

July 27, 2011 by KaiRenz  


Mit dem Dienst Videocounter können Sie Ihre Videos auf einmal auf viele verschiedene Videoplattformen hochladen wie z.B. YouTube, MyVideo, Clipfish, Sevenload, u.v.w…. In der Basisversion gibt es den Dienst kostenlos und damit können Sie die Funktion der “Massendistribution” von Videos auf die vielen verschiedenen Portale schon verwenden. Wenn Sie dann auch ausführliche Statistikfunktionen zu Ihren Videos haben möchten (und einige weitere Funktionen nutzen möchten), dann gibt es die bezahlte Version, die es in unterschiedlichen Preiskategorieren gibt.

Mit dem Vorstand der Webeffekt AG, Dr. Robert Biermann, habe ich nun ein Interview geführt. Wir haben uns über Video-Marketing und natürlich vor allem auch über den Dienst “Videocounter” unterhalten und wie dieser Dienst auch von Videoproduzenten gewinnbringend eingesetzt werden kann. Damit Sie sich einen Überblick über das Interview verschaffen können, habe ich hier einige Fragen aus dem Interview zusammengefasst:

Das Interview hier als MP3 anhören (Dauer: 1:06 h:min):

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

  • Stellen Sie sich und die Webeffekte AG doch vor – welche Dienste bieten Sie an ?
  • Warum sollten Videos heute im Marketing-Mix von Firmen auf keinen Fall mehr fehlen ?
  • Welches sind die einflußreichsten Videoportale in Deutschland ?
  • Wie vereinfacht ihr Dienst “Videocounter” den Upload-Prozess auf die Videoportale ? Welche weiteren Funktionen bietet Videocounter ?
  • Ist es rechtlich erlaubt mit einem Dienst wie Videocounter seine Videos auf den verschiedenen Videoportalen hochzuladen und gibt es die Gefahr, dafür eine Kanalsperrung zu erhalten ?
  • Was sind die Unterschiede zwischen der kostenlosen und bezahlten Version ? Welche Preise fallen für den bezahlten Dienst an ?
  • Wie kann man als Videoproduzent den Dienst “Videocounter” für die eigenen Kunden zu nutzen, um deren Videos “zu vermarkten” und dadurch ein Zusatz-Einkommen zu generieren ?
  • Gibt es Videoproduzenten, die den Dienst “Videocounter” genauf für diesen Zweck nutzen und wie ist deren Erfahrung damit ?
  • Videos in den Google-Suchergebnissen: Wie kann man selbst darauf Einfluß nehmen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dort gelistet zu werden ? Gibt es von Google Kriterien, ob ein YouTube/MyVideo/Clipfish Ergebnisse in der Trefferliste erscheint ?
  • Die “vorgeschlagenen Videos” auf den Videoportalen können ein Video mit vielen Views/Aufrufen versorgen: Gibt es Tipps, die man beachten sollte, damit man möglichst oft in den Video-Vorschlägen von anderen Videos auftaucht ?
  • Wie kontaktiert man die Betreiber der Videoportale am besten in Fällen von Verstößen / Urheberrechtsverletzungen ?
  • Sie sind Mitveranstalter der Video-Marketing-Konferenz: An welche Zielgruppe richtet sich diese Veranstaltung und was kann man als Besucher von dieser Veranstaltung an Themen und Inputs erwarten ?

MP3-Interview mit Videoproduzent “Michael J. Müller” von Samplay.de

July 20, 2011 by KaiRenz  

Heute habe ich ein Telefon-Interview mit Mike Müller von Samplay.de gemacht und ihr könnt es hier als MP3 kostenlos anhören.

Wer ist Michael J. Müller ?

Er ist seit vielen Jahren Profi-Videoproduzent, der u.a. viele DVD-Produktionen in der Musikbranche gemacht hat. Eines seiner Highlights war z.B. eine DVD-Produktion eines Konzertmitschnitts von “Howard Carpendale – Das Finale”, dass er mit einem 40-köpfigen-Team organisiert und koordinert hatte.

Im kostenlosen MP3-Interview erfährst du u.a.:

  • Wie sein Quereinstieg in die Videoproduktions-Branche verlaufen ist ?
  • Was seine erste bezahle Videoproduktion war (*grins*) und wie er dazu gekommen ist ?
  • Wie die DVD-Produktion eines Live-Konzert-Mitschnittes abläuft und was es dabei zu beachten gibt ?
  • Übrigens: An die talentierten Kameramänner unter euch – hier verrät er, dass er für solche großen Produktionen auch immer wieder fähige Leute braucht. Wie ihr euch bewerben könnt, erfahrt ihr im Interview !
  • Was ihm an seinem Beruf als Videoproduzent besonders Spass macht ?
  • Was es beim Filmen mit einem RC-Helicopter zu beachten gibt und wie er das für aktuelle und zukünftige Video-Produktionen einsetzen möchte.

Hier übrigens nochmal sein Video mit dem RC-Helicopter. Die Webseite zur Skykam findest du hier:

Das MP3-Interview dauert 32:49 min und könnt ihr hier anhören:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Wichtig: Wie gefallen euch solche MP3-Interviews ? Durch mein Videoproduktions-Branchenbuch habe ich viele Kontakte zu Profi-Videoproduzenten – und könnte so etwas öfters mal machen. Über eine Rückmeldung in den Kommentaren würde ich mich freuen !

3 Tipps, wie Du als Videoproduzent (Anfänger oder Profi) an bezahlte Aufträge kommen kannst !

July 10, 2011 by KaiRenz  

Durch mein Branchenportal für Videoproduzenten konnte ich in den letzten Jahren viele, viele Interviews mit Videoproduzenten führen, und herausfinden, wie diese an neue Videoproduktionsaufträge kommen !
In diesem Artikel möchte ich mal 3 Tipps geben, wie du als absoluter Anfänger, als Einsteiger UND als Profi möglichst schnell an bezahlte Videoproduktionsaufträge kommen kannst.

Der 1. Tipp für absolute Anfänger, die kaum Filmen können:

Bevor du für deine Videoproduktionen “Geld verlangen” kannst, mußt du natürlich erstmal lernen, wie man qualitativ hochwertige Filmen drehen kann. Am schnellsten geht das natürlich, wenn du das direkt von anderen Videoproduzenten lernst, indem du mit ihnen zusammenarbeitest (z.B. als Kameraassistent etc.). Nun kommt mein Tipp, wie du einen schnellen Einstieg in diese Branche bekommst:

- Bewirb dich als Praktikant oder als Aushilfskraft bei einer Kamera-Verleih-Firma.

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen, warum denn ausgerechnet ein Job bei einer Kamera-Verleih-Firma ? Ganz einfach: Die meisten Freelancer und Videoproduzenten leihen sich ihr Equipment bei Kameraverleihfirmen aus. Für viele Videoproduzenten ist das günstiger, als sich die teuren Kameras selbst zu kaufen. Fast jede Produktionsfirma, geht dort (für irgendwelche größeren Produktionen) hin, um sich Equipment auszuleihen, weil sie selbst nicht alles besitzen.
Und dort kann man unheimlich viele, gute Kontakte mit anderen Videoproduzenten knüpfen. Da die Videoproduktionsfirmen bei größeren Aufträgen oft auch Freelancer (z.B. Kameramännern/frauen) dazuholen, wirst du dort schnell einen Fuß in die Branche bekommen. Ich kenne auch einige Praktikanten und Aushilfskräfte, die einige Monate in Kamera-Verleihfirmen gearbeitet haben und HEUTE noch von denen angerufen werden, wenn ein Kameramann oder Assistent gebraucht wird.

Der 2. Tipp für Einsteiger, die schon einfachere Imagefilme erstellen können:

Wenn du schon kleiner Imagefilme drehen kannst (z.B. ein 2 min Film über eine Firma), dann kommt hier ein Tipp, wie du sehr schnell an einen Auftrag kommst:

Am besten ist es natürlich, wenn du zuerst überlegst, ob du in deinem Bekanntenkreis einen Geschäftsmann oder einen Firmenbesitzer hast, den du unkompliziert ansprechen könntest, ob du denen nicht einen Firmenfilm erstellen könntest. Wenn dir niemand einfällt, mußt du in den “sauren Apfel” beißen, und einfach mal direkt in ein paar Firmen und Geschäfte in deiner Nähe gehen.

Und dann solltest du wie folgt vorgehen:
1.) Gib offen zu, dass dies einer deiner ersten Firmenfilme ist, die du drehst und du deshalb ein BESONDERES Angebot machst.
2.) Du erstellt für die Firma einen Film – und diese muß NUR BEZAHLEN, wenn ihnen der Film hinterher gefällt. Sage ganz deutlich, dass du nur Geld verlangen willst, wenn der Auftraggeber auch damit zufrieden ist.

Das wird der Firma die “Angst” nehmen und meistens sind die Firmen hinterher begeistert von dem Film (wenn du einigermaßen gute Qualität ablieferst) und zahlen dann auch einen ordentlichen Preis. Für den ersten 2min Film würde ich einen Preis von 500-1.000.-€ verlangen. Du kannst natürlich auch einen günstigeren Preis wählen – oder sogar anbieten, dass der Geschäftsinhaber den Preis selbst festlegen kann.

Der 3. Tipp für Profis,  die richtig gute Videos produzieren können:

Wenn du schon viele Imagefilme produziert hast, und jetzt jedem Auftrag hinterherrennen mußt, dann möchte ich dir einen Tipp geben, wie du die Auftragsakquise etwas “automatisieren” kannst.

In der Regel muß man für die Auftragsakquise ca. 20% seiner Arbeitszeit rechnen. D.h. im Durchschnitt sollte man 1 Tag in der Woche (bei einer 5 Tage-Woche) dafür einplanen, um neue Kontakte zu knüpfen und Aufträge an Land zu ziehen. Nun könntest du dir diese Arbeit auch vereinfachen, indem du dir “strategische Partner” suchst, die für DICH Aufträge an Land ziehen und du diesen dann eine Provision pro Auftrag weitervermittelst. Ein Richtwert ist dabei 10-20% des Auftragswertes.

Aber jetzt fragst du dich vielleicht, wer für dich solche Aufträge an Land ziehen könnte ? Das sind z.B. Werbeagenturen, oder Internet-Agenturen oder Webdesigner, die Internetseiten erstellen (und die ihre Kunden ansprechen könnten, ob diese nicht auch einen Video für ihre Webseite benötigen) .
Natürlich wird nicht jede Werbeagentur oder jede Internet-Agentur dafür offen sein, aber wenn du in Aussicht stellst, dass du auch DEINE Kunden ansprichst und diese weitervermittelst, wenn diese eine neue Internetseite oder eine neue Werbekampagne erstellen, dann könnte das durchaus auch für diese Firmen interessant sein.

Und übrigens: Wenn du eine eigene Webseite besitzt, solltest du diese unbedingt in das Branchenbuch für Videoproduzenten eintragen. Das ist kostenlos, und kann dir auch den ein oder anderen Videoproduktionsauftrag einbringen.

Ok – das waren die 3 Tipps – und ich hoffe, sie helfen dir, um an den nächsten Videoproduktionsauftrag zu kommen !

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