Videocounter: Interview mit Dr. Robert Biermann

July 27, 2011 by KaiRenz  


Mit dem Dienst Videocounter können Sie Ihre Videos auf einmal auf viele verschiedene Videoplattformen hochladen wie z.B. YouTube, MyVideo, Clipfish, Sevenload, u.v.w…. In der Basisversion gibt es den Dienst kostenlos und damit können Sie die Funktion der “Massendistribution” von Videos auf die vielen verschiedenen Portale schon verwenden. Wenn Sie dann auch ausführliche Statistikfunktionen zu Ihren Videos haben möchten (und einige weitere Funktionen nutzen möchten), dann gibt es die bezahlte Version, die es in unterschiedlichen Preiskategorieren gibt.

Mit dem Vorstand der Webeffekt AG, Dr. Robert Biermann, habe ich nun ein Interview geführt. Wir haben uns über Video-Marketing und natürlich vor allem auch über den Dienst “Videocounter” unterhalten und wie dieser Dienst auch von Videoproduzenten gewinnbringend eingesetzt werden kann. Damit Sie sich einen Überblick über das Interview verschaffen können, habe ich hier einige Fragen aus dem Interview zusammengefasst:

Das Interview hier als MP3 anhören (Dauer: 1:06 h:min):

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  • Stellen Sie sich und die Webeffekte AG doch vor – welche Dienste bieten Sie an ?
  • Warum sollten Videos heute im Marketing-Mix von Firmen auf keinen Fall mehr fehlen ?
  • Welches sind die einflußreichsten Videoportale in Deutschland ?
  • Wie vereinfacht ihr Dienst “Videocounter” den Upload-Prozess auf die Videoportale ? Welche weiteren Funktionen bietet Videocounter ?
  • Ist es rechtlich erlaubt mit einem Dienst wie Videocounter seine Videos auf den verschiedenen Videoportalen hochzuladen und gibt es die Gefahr, dafür eine Kanalsperrung zu erhalten ?
  • Was sind die Unterschiede zwischen der kostenlosen und bezahlten Version ? Welche Preise fallen für den bezahlten Dienst an ?
  • Wie kann man als Videoproduzent den Dienst “Videocounter” für die eigenen Kunden zu nutzen, um deren Videos “zu vermarkten” und dadurch ein Zusatz-Einkommen zu generieren ?
  • Gibt es Videoproduzenten, die den Dienst “Videocounter” genauf für diesen Zweck nutzen und wie ist deren Erfahrung damit ?
  • Videos in den Google-Suchergebnissen: Wie kann man selbst darauf Einfluß nehmen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dort gelistet zu werden ? Gibt es von Google Kriterien, ob ein YouTube/MyVideo/Clipfish Ergebnisse in der Trefferliste erscheint ?
  • Die “vorgeschlagenen Videos” auf den Videoportalen können ein Video mit vielen Views/Aufrufen versorgen: Gibt es Tipps, die man beachten sollte, damit man möglichst oft in den Video-Vorschlägen von anderen Videos auftaucht ?
  • Wie kontaktiert man die Betreiber der Videoportale am besten in Fällen von Verstößen / Urheberrechtsverletzungen ?
  • Sie sind Mitveranstalter der Video-Marketing-Konferenz: An welche Zielgruppe richtet sich diese Veranstaltung und was kann man als Besucher von dieser Veranstaltung an Themen und Inputs erwarten ?

MP3-Interview mit Videoproduzent “Michael J. Müller” von Samplay.de

July 20, 2011 by KaiRenz  

Heute habe ich ein Telefon-Interview mit Mike Müller von Samplay.de gemacht und ihr könnt es hier als MP3 kostenlos anhören.

Wer ist Michael J. Müller ?

Er ist seit vielen Jahren Profi-Videoproduzent, der u.a. viele DVD-Produktionen in der Musikbranche gemacht hat. Eines seiner Highlights war z.B. eine DVD-Produktion eines Konzertmitschnitts von “Howard Carpendale – Das Finale”, dass er mit einem 40-köpfigen-Team organisiert und koordinert hatte.

Im kostenlosen MP3-Interview erfährst du u.a.:

  • Wie sein Quereinstieg in die Videoproduktions-Branche verlaufen ist ?
  • Was seine erste bezahle Videoproduktion war (*grins*) und wie er dazu gekommen ist ?
  • Wie die DVD-Produktion eines Live-Konzert-Mitschnittes abläuft und was es dabei zu beachten gibt ?
  • Übrigens: An die talentierten Kameramänner unter euch – hier verrät er, dass er für solche großen Produktionen auch immer wieder fähige Leute braucht. Wie ihr euch bewerben könnt, erfahrt ihr im Interview !
  • Was ihm an seinem Beruf als Videoproduzent besonders Spass macht ?
  • Was es beim Filmen mit einem RC-Helicopter zu beachten gibt und wie er das für aktuelle und zukünftige Video-Produktionen einsetzen möchte.

Hier übrigens nochmal sein Video mit dem RC-Helicopter. Die Webseite zur Skykam findest du hier:

Das MP3-Interview dauert 32:49 min und könnt ihr hier anhören:

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Wichtig: Wie gefallen euch solche MP3-Interviews ? Durch mein Videoproduktions-Branchenbuch habe ich viele Kontakte zu Profi-Videoproduzenten – und könnte so etwas öfters mal machen. Über eine Rückmeldung in den Kommentaren würde ich mich freuen !

3 Tipps, wie Du als Videoproduzent (Anfänger oder Profi) an bezahlte Aufträge kommen kannst !

July 10, 2011 by KaiRenz  

Durch mein Branchenportal für Videoproduzenten konnte ich in den letzten Jahren viele, viele Interviews mit Videoproduzenten führen, und herausfinden, wie diese an neue Videoproduktionsaufträge kommen !
In diesem Artikel möchte ich mal 3 Tipps geben, wie du als absoluter Anfänger, als Einsteiger UND als Profi möglichst schnell an bezahlte Videoproduktionsaufträge kommen kannst.

Der 1. Tipp für absolute Anfänger, die kaum Filmen können:

Bevor du für deine Videoproduktionen “Geld verlangen” kannst, mußt du natürlich erstmal lernen, wie man qualitativ hochwertige Filmen drehen kann. Am schnellsten geht das natürlich, wenn du das direkt von anderen Videoproduzenten lernst, indem du mit ihnen zusammenarbeitest (z.B. als Kameraassistent etc.). Nun kommt mein Tipp, wie du einen schnellen Einstieg in diese Branche bekommst:

- Bewirb dich als Praktikant oder als Aushilfskraft bei einer Kamera-Verleih-Firma.

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen, warum denn ausgerechnet ein Job bei einer Kamera-Verleih-Firma ? Ganz einfach: Die meisten Freelancer und Videoproduzenten leihen sich ihr Equipment bei Kameraverleihfirmen aus. Für viele Videoproduzenten ist das günstiger, als sich die teuren Kameras selbst zu kaufen. Fast jede Produktionsfirma, geht dort (für irgendwelche größeren Produktionen) hin, um sich Equipment auszuleihen, weil sie selbst nicht alles besitzen.
Und dort kann man unheimlich viele, gute Kontakte mit anderen Videoproduzenten knüpfen. Da die Videoproduktionsfirmen bei größeren Aufträgen oft auch Freelancer (z.B. Kameramännern/frauen) dazuholen, wirst du dort schnell einen Fuß in die Branche bekommen. Ich kenne auch einige Praktikanten und Aushilfskräfte, die einige Monate in Kamera-Verleihfirmen gearbeitet haben und HEUTE noch von denen angerufen werden, wenn ein Kameramann oder Assistent gebraucht wird.

Der 2. Tipp für Einsteiger, die schon einfachere Imagefilme erstellen können:

Wenn du schon kleiner Imagefilme drehen kannst (z.B. ein 2 min Film über eine Firma), dann kommt hier ein Tipp, wie du sehr schnell an einen Auftrag kommst:

Am besten ist es natürlich, wenn du zuerst überlegst, ob du in deinem Bekanntenkreis einen Geschäftsmann oder einen Firmenbesitzer hast, den du unkompliziert ansprechen könntest, ob du denen nicht einen Firmenfilm erstellen könntest. Wenn dir niemand einfällt, mußt du in den “sauren Apfel” beißen, und einfach mal direkt in ein paar Firmen und Geschäfte in deiner Nähe gehen.

Und dann solltest du wie folgt vorgehen:
1.) Gib offen zu, dass dies einer deiner ersten Firmenfilme ist, die du drehst und du deshalb ein BESONDERES Angebot machst.
2.) Du erstellt für die Firma einen Film – und diese muß NUR BEZAHLEN, wenn ihnen der Film hinterher gefällt. Sage ganz deutlich, dass du nur Geld verlangen willst, wenn der Auftraggeber auch damit zufrieden ist.

Das wird der Firma die “Angst” nehmen und meistens sind die Firmen hinterher begeistert von dem Film (wenn du einigermaßen gute Qualität ablieferst) und zahlen dann auch einen ordentlichen Preis. Für den ersten 2min Film würde ich einen Preis von 500-1.000.-€ verlangen. Du kannst natürlich auch einen günstigeren Preis wählen – oder sogar anbieten, dass der Geschäftsinhaber den Preis selbst festlegen kann.

Der 3. Tipp für Profis,  die richtig gute Videos produzieren können:

Wenn du schon viele Imagefilme produziert hast, und jetzt jedem Auftrag hinterherrennen mußt, dann möchte ich dir einen Tipp geben, wie du die Auftragsakquise etwas “automatisieren” kannst.

In der Regel muß man für die Auftragsakquise ca. 20% seiner Arbeitszeit rechnen. D.h. im Durchschnitt sollte man 1 Tag in der Woche (bei einer 5 Tage-Woche) dafür einplanen, um neue Kontakte zu knüpfen und Aufträge an Land zu ziehen. Nun könntest du dir diese Arbeit auch vereinfachen, indem du dir “strategische Partner” suchst, die für DICH Aufträge an Land ziehen und du diesen dann eine Provision pro Auftrag weitervermittelst. Ein Richtwert ist dabei 10-20% des Auftragswertes.

Aber jetzt fragst du dich vielleicht, wer für dich solche Aufträge an Land ziehen könnte ? Das sind z.B. Werbeagenturen, oder Internet-Agenturen oder Webdesigner, die Internetseiten erstellen (und die ihre Kunden ansprechen könnten, ob diese nicht auch einen Video für ihre Webseite benötigen) .
Natürlich wird nicht jede Werbeagentur oder jede Internet-Agentur dafür offen sein, aber wenn du in Aussicht stellst, dass du auch DEINE Kunden ansprichst und diese weitervermittelst, wenn diese eine neue Internetseite oder eine neue Werbekampagne erstellen, dann könnte das durchaus auch für diese Firmen interessant sein.

Und übrigens: Wenn du eine eigene Webseite besitzt, solltest du diese unbedingt in das Branchenbuch für Videoproduzenten eintragen. Das ist kostenlos, und kann dir auch den ein oder anderen Videoproduktionsauftrag einbringen.

Ok – das waren die 3 Tipps – und ich hoffe, sie helfen dir, um an den nächsten Videoproduktionsauftrag zu kommen !