Buch: Die Personalfalle (Jörg Knoblauch)

September 26, 2010 by KaiRenz  

In diesem Video stelle ich das Buch "Die Personalfalle: Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen " von Jörg Knoblauch vor:

Die A, B, C-Mitarbeiter

Die Kategorisierung von Mitarbeitern in A, B, C-Mitarbeiter wird für den ein oder anderen vielleicht schwer verdaulich sein – aber aus der Schule sind wir ja sogar eine Beurteilung nach Noten gewohnt :-) . Und in den USA ist diese Einteilung schon seit Jahren an der Tagesordnung.
Ich konnte aus dem Buch extrem viel mitnehmen und das Buch gehört definitiv zu den "persönlichsten" Büchern, die Jörg Knoblauch geschrieben hat. Die vielen Praxis-Beispiele aus seinem Unternehmer-Alltag veranschaulichen sehr deutlich, dass die Suche nach dem richtigen Personal oft wichtiger für den Unternehmenserfolg ist, als die Unternehmens-Strategie.
Seine Aufforderung ist: Schenken Sie Ihren A-Mitarbeiter die höchste Aufmerksamkeit und binden Sie diese an ihr Unternehmen – fördern Sie Ihre B-Mitarbeiter, damit Sie sich zu A-Mitarbeitern entwickeln können – und trennen Sie sich so schnell wie möglich von Ihren C-Mitarbeitern.

Trennen Sie sich von Ihren C-Mitarbeitern !

Was das Buch besonders authentisch macht: Wer andere Bücher von Jörg Knoblauch gelesen hat, wird feststellen, dass sich seine Sichtweise den "schlechten" Mitarbeitern gegenüber gewandelt hat. War er früher immer der Ansicht, man müsse diese Mitarbeiter fördern und weiterentwickeln und Ihnen eine Chance geben – so mußte er nun nach schmerzlichen Erfahrungen seine Ansichten revidieren. Und er läßt dabei auch die ethische Seite nicht zu kurz kommen – denn Jörg Knoblauch ist auch bekennender Christ. Und was das Buch so emotional macht sind die Schilderungen, die Unternehmer und Chefs durchmachen, wenn Sie Kündigungen aussprechen müssen. "Jemand einzustellen macht glücklich. Jemand wieder vor die Tür setzen zu müssen, ist die Hölle." Und dann folgen auch einige Tipps, wie man Kündigungsgespräche so führt, dass man hinterher noch in den Spiegel schauen kann – ohne einen Therapeuten in Anspruch nehmen zu müssen.

Der ideale Einstellungsprozess

Wenn Sie ein Unternehmen aufbauen möchten und bisher noch nie ein Buch aus dem Bereich "Mitarbeiterrekrutierung" gelesen haben – dann sollten Sie zumindest dieses lesen. Es wird Ihnen mit Sicherheit einen neuen Fokus auf das Thema "Mitarbeiter" geben. Und schon alleine das Kapitel 12 "Der ideale Einstellungsprozess" ist das Geld des Buches schon Wert – vorausgesetzt sie setzen auch um, was dort empfohlen wird !

Was ich auch ziemlich interessant fand: Können Sie sich denken, warum der Unternehmer Jörg Knoblauch eine Professur an einer Fachhochschule angenommen hat ? Nämlich vor allem darum, um neue "potentielle" Nachwuchskräfte für sein Unternehmen ausfindig zu machen. Denn für ihn ist die Mitarbeiterrekrutierung Chefsache. Und nach dem Lesen des Buches, werden Sie vermutlich ähnlich denken.

Weitere Rezensionen:

Bei Amazon können Sie weitere (sehr gute) Bewertungen zu dem Buch lesen: Die Personalfalle: Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen

P.S.: Das Video wurde mit der Webcam Logitech PRO 9000 aufgenommen, die bei Amazon momentan 66.-€ kostet und sogar in HD aufnehmen kann. Der weiße Hintergrund ist ein einfaches Leintuch, das man für ca. 15.-€ in einem Textilfachhandel kaufen kann. Kritisch ist bei der Aufnahme mit einem weißen Hintergrund vor allem die Beleuchtung. Und wie diese (kostengünstig) realisiert wurde, können Sie in einigen Wochen in meinem neuen Video-Studio-Kurs lernen.

Kurzfilm von einem 14-jährigen Schüler !

September 16, 2010 by KaiRenz  

Ich habe gerade eine Email von einem meiner Abonnenten bekommen. Maxi, er ist 14 Jahre alt und produziert schon seit einiger Zeit eigene Videos und möchte später mal Kameramann werden. Mich motiviert es immer, wenn Jugendliche begeistert von einer Sache sind und sich richtig für eine Sache reinknieen.

Nun hat er mit seinen Freunden einen Kurzfilm produziert. Und wer sich ein wenig mit Kameraführung und Videoschnitt auskennt, wird gleich sehen, dass da eine Menge Arbeit dahinter steckt:

Schön gemacht, Maxi – und weiter so….. ! Hier gibt es übrigens noch ein Making-Of zum Video: